Kiki-Zelten: Eindrücke und Bilder

Das Kinderkirchzelten vom 24.-26.7. liegt gerade hinter uns und wir hatten ein rundum tolles Wochenende!

Freitags begann alles mit dem Aufbau der Zelte, Bierbänke, provisorischen Küche und Einrichtung der Schlafplätze. Die 20 Kinder im Alter von vier bis elf Jahren halfen natürlich auch mit. Im Schatten der Apfelbäume begannen wir dann aus dem Buch „Prinz Seltsam und die Schulpiraten“ vorzulesen, das Thema Integration und Inklusion sollte uns das ganze Wochenende begleiten. Nach dem Abendessen diskutierten wir in Kleingruppen was die Kinder ganz besonders gut können. Für jedes Kind wurde aufgeschrieben was es toll kann. Zum Beispiel „Ganz toll Fahrrad fahren“ oder „Streit zwischen meinen Geschwistern schlichten“. Als es schon dunkel war unternahmen wir eine kleine Nachtwanderung mit Taschenlampen, danach ging es für die meisten Kinder ins Bett. Das Gewitter zog glücklicherweise an uns vorbei und so konnten wir das Wetterleuchten entspannt beobachten.

 

Trotz der späten Nachtruhe waren die Ersten schon wieder um 7 Uhr morgens wach und sorgten für Action. Nach und nach standen alle auf und wir frühstückten gemeinsam. Dann wurde das Buch zu Ende gelesen. Passend dazu gab es einen Stationenlauf, bei dem jede der Stationen für eines der Schulschiffe stand, die im Buch vorkommen. Das waren: das rosa Mädchenschiff, das blaue Jungenschiff, das Schiff mit dem hohen Geländer (für die die nicht so gut sehen können), das Schiff ohne Treppen (für die die nicht so gut gehen können), das kunterbunte Schiff (für die die etwas anders sind) und das Piratenschiff. Die Kinder hatten einen Laufzettel und bekamen bei jeder absolvierten Station einen Aufkleber. Waren alle Stationen durchlaufen, erhielten sie eine persönliche Medaille, auf der geschrieben stand was sie ganz besonders gut können. Den ganzen Vormittag über windete es schon ziemlich und gegen Mittag verstärkten sich die Böen nochmal, sodass beim Mittagessen einiges umkippte oder wegflog. Daher verlegten wir das Basteln des Holzboots mit Gummimotor in die Scheune. Die Boote mussten natürlich direkt ausprobiert werden und so unternahmen wir einen Spaziergang ans nahegelegene Tretbecken. Dort konnten die Kinder die Boote schwimmen lassen. Am Abend grillten wir, wobei uns Familie Schwaderer tatkräftig unterstützte. An sie geht auch ein großer Dank dafür, dass sie uns ihr Stückle zur Verfügung stellten!  Am Lagerfeuer ließen wir den Tag ausklingen.

 

Nach einer kalten Nacht begann der Sonntag etwas langsamer für uns. Nach dem Frühstück feierten wir in lockerer Atmosphäre einen kleinen Gottesdienst mit der Geschichte von „Irgendwie anders“, sangen einige Lieder und feierten den Geburtstag von Noah.

Das Zeltwochenende ist gleichzeitig die letzte Aktivität, bei der Ute als Mitarbeiterin dabei ist. Leider hört sie nach vielen Jahren der sehr engagierten und aktiven Mitarbeit mit der Kinderkirche auf. Ute hatte für jedes Kind einen persönlichen Brief und ein Abschiedsgeschenk dabei.

Das Urheberrecht der Bilder liegt bei Patrick Uhl

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